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storchgeflüster. Online Kurse Kinderwunsch und Schwangerschaft
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Hinweis: dieser Informationstext dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. storchgeflüster übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Wie immer gilt es, einen Arzt und ggfs. Psychologen oder Rechtsanwalt zu konsultieren.

Paare, die sich einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, wünschen sich natürlich nichts sehnlicher als den Erfolg der Behandlung und ein gesundes Kind. Nicht immer kann der Erfolg garantiert werden, denn er ist von vielen Faktoren abhängig. Im Zusammenhang mit der künstlichen Befruchtung gibt es zwei diagnostische Verfahren, welche die Erfolgsaussichten möglicherweise erhöhen können: die Polkörperdiagnostik und die Präimplantationsdiagnostik.
Was es mit der Polkörperdiagnostik auf sich hat, erklärt der folgende Ratgeber.

Die Polkörperdiagnostik

Im Rahmen der Polkörperdiagnostik (PKD) werden an der Eizelle die Chromosomen untersucht, um Hinweise auf das mütterliche Erbmaterial zu erhalten. Die Durchführung ist nur im Rahmen einer künstlichen Befruchtung (IVF oder ICSI) möglich.

Die Polkörper – auch als Richtungskörper bezeichnet – entstehen, wenn die Eizelle reift. Kurz vor dem Eisprung entsteht der erste Polkörper, der einen der beiden Chromosomensäte der Frau enthält. Sobald das Spermium in die Eizelle eingedrungen ist, wird der zweite Polkörper ausgestoßen.

Mikrochirurgische Techniken lassen es zu, beide Polkörper von der Eizelle zu entfernen und deren Genmaterial zu analysieren.

Die Untersuchung des ersten Polkörpers dient der Entdeckung möglicher Fehler bei der Verteilung der Chromosomen. Mit der Untersuchung des zweiten Polkörpers kann diese Diagnose überprüft werden. Somit findet die PKD noch vor Abschluss der künstlichen Befruchtung statt. Untersucht werden dabei die Chromosomen 13, 15, 16, 18, 21 (siehe Grafik) sowie 22.

Polkörperdiagnostik für Chromosom 21

Bild & Quelle: Alila Medical Media , shutterstock

Wann wird die Polkörperdiagnostik angewendet?

Bestimmte genetische und auch chromosomale Veränderungen, die von der Mutter vererbt werden können, lassen sich mittels PKD erkennen.
Bei IVF und ICSI kann das diagnostische Verfahren dazu beitragen, dass nur Eizellen in die Gebärmutter übertragen werden, aus denen sich ein gesunder Embryo entwickeln kann. Nicht entwicklungsfähige Eizellen werden aussortiert, wodurch die Rate der Schwangerschaften bei künstlicher Befruchtung erhöht und das Risiko für Fehlgeburten gesenkt werden soll.

Auch Paare ohne Fruchtbarkeitsstörungen können diese Diagnostikmethode für sich nutzen, um eine bekannte und erblich übertragbare Erkrankung beim Kind auszuschließen. Allerdings ist dann auch nur der Weg der künstlichen Befruchtung möglich.

Gerade im Zusammenhang mit einer Kinderwunschbehandlung zielt das Diagnoseverfahren darauf ab, mögliche Fehlgeburten aufgrund von Chromosomenfehlverteilungen oder auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein nicht überlebensfähiges Kind und die damit einhergehenden seelischen sowie körperlichen Belastungen für die Frau zu minimieren. Auch kann das Verfahren Aufschluss darüber geben, ob weitere Behandlungsversuche und die damit verbundenen Kosten sinnvoll sind, wenn sich zeigt, dass die Frau ausschließlich Eizellen mit Chromosomenfehlverteilungen hervorbringt.

Die Kosten der Polkörperdiagnostik

Die Kosten für die PKD unterscheiden sich zum einen von Kinderwunschzentrum zu Kinderwunschzentrum und zudem nach dem angewandten Verfahren. Für fünf untersuchte Eizellen stellen die folgenden Beträge eine ungefähre Richtlinie dar:

  • FISH-Verfahren (Analyse der Chromosomenverteilung unter Verwendung eines floureszierenden Farbstoffs): ca. 2.500 Euro
FISH-Verfahren - Chromosomenverteilung

Bild & Quelle: Jarun Ontakrai , shutterstock

  • cGH-array-Verfahren (Untersuchung von DNA-Fragmenten, Erweiterung der FISH-Methode): ca. 4.000 Euro

Gesetzliche Krankenkassen zahlen die Kosten der Behandlung nicht, denn die Diagnose schwerer Erbkrankheiten an befruchteten Eizellen und die Untersuchung auf mögliche Gendefekte ist kein Leistungsinhalt der gesetzlichen Krankenversicherung (Urteil vom 23.05.2015). Auch unter den privaten Krankenversicherungen werden diese Kosten nur vereinzelt übernommen.

Ist die Polkörperdiagnostik mit Risiken verbunden?

In Untersuchungen an Tieren und auch beim Menschen konnten bislang keinerlei Schädigungen an Embryonen aus Eizellen, die mittels PKD untersucht wurden, festgestellt werden. Da nur der mütterliche Anteil des Erbguts untersucht wird, können auch nicht alle Chromosomenfehlverteilungen erkannt werden. Fehlentwicklungen beim Embryo lassen sich also nicht gänzlich ausschließen.

Auch für die werdende Mutter bestehen in der Regel keine Risiken. Wie bei jedem operativen Eingriff kann es aber auch bei der Entnahme der Eizellen zu Komplikationen kommen, die aber nicht schwerwiegend sind. So sind beispielsweise kleinere Verletzungen der Blutgefäße in der Scheide oder an benachbarten Organen (Blase, Darm) möglich. Die daraus resultierenden Blutungen sind aber in der Regel ungefährlich und lassen von selbst nach.

Rechtliche und ethische Aspekte der Polkörperdiagnostik

Werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten, stellt die PKD in Deutschland derzeit die einzige Möglichkeit dar, eine Untersuchung an unbefruchteten Eizellen zu möglichen chromosomalen und genetischen Fehlern durchzuführen. Das liegt daran, dass das Diagnostikverfahren noch vor der Entstehung des Embryos durchgeführt wird und somit nicht gemäß dem Embryonenschutzgesetz verboten ist.

Polkörperdiagnostik ethische Fragen

Bild & Quelle: vchal, shutterstock

Zwar werden die Eizellen bei der Polkörperdiagnostik nur auf die Erkrankungen hin untersucht, die von der Mutter weitergegeben werden können, aus ethischer Sicht wird das Verfahren aber dennoch immer wieder sehr kritischen Diskussionen unterzogen. Das liegt vor allem daran, dass auch dieses Verfahren dazu beiträgt, schon im Vorfeld die Entwicklung von Nachkommen mit bestimmten Eigenschaften zu beeinflussen.

Tipp: Wie Du die Chance schwanger zu werden während einer IVF noch weiter steigern kannst!

Stelle Dir nun vor, die PKD war in Deinem Sinne und Du bist nun fest entschlossen, eine künstliche Befruchtung vornehmen zu lassen! Dann schliesst sich für die meisten Frauen die nächste logische Frage, ob es denn noch irgendwas gibt, was sie tun können, um die Chance während eines IVF-Zyklus schwanger zu werden noch weiter zu erhöhen?

Es ist durch zahlreiche Studien inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass Du durch gezielte Stimulation von Körper & Geist Deine Chance schwanger zu werden massiv beeinflussen kannst. Forscher der Harvard Medical School haben diesen Sachverhalt seit über 20 Jahren belegt und kommen zu dem Ergebnis, dass die Chance mehr als verdoppelt werden kann!

Wie? Unter anderem durch gezielte Visualisierungen, Meditationen, Yoga-Übungen und eine gute Vorbereitung.

Jetzt magst Du Dich fragen, ob das auch für Dich gilt? Es gibt natürlich nie eine Garantie, aber storchgeflüster hat keinen Aufwand gescheut und einige der besten Kinderwunschexperten aus Deutschland in einem Online-Kurs zusammengebracht. Probiere es aus und lass Dich überzeugen!

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