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Eine reguläre IVF (In-vitro-Fertilisation lat. für Befruchtung im Glas) kostet viel Geld und erfordert viele Hormone. Bei einer Mini IVF kann man beides sparen und hat unter Umständen fast gleich gute Chancen. Doch dass eine Mini-IVF „Klasse statt Masse“ bedeutet, ist laut IVF-Experten ein Mythos.

Der Eizellen-Faktor bei einer IVF

Bei einer IVF geht es darum, alle beinflussbaren Faktoren für eine Schwangerschaft zu optimieren. Ein wichtiger Punkt dabei sind die Eizellen der Frau und dann natürlich die Befruchtung dieser. Besonders bei älteren Frauen nimmt die Qualität der Eizellen ab.

IVF Hormone spritzen

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Als Teil der IVF muss sich die Frau im Vorfeld selbst Hormone spritzen, welche die Ei-Produktion anregen. Anstatt ein bis drei Follikeln, wachsen dann meist über zehn Follikel heran. Werden dann beispielsweise 15 Eizellen entnommen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass mehrere davon befruchtet werden. Die, die die Ärzte als am Erfolgversprechendsten einschätzen, werden dann direkt in die Gebärmutter gegeben. In der Regel sind es zwei oder drei Stück. Die übrigen befruchteten Eizellen kann man einfrieren lassen und sie dann für einen weiteren Versuch verwenden, sollte es nicht geklappt haben.

Der Unterschied zwischen Mini IVF und IVF

Im Unterschied zur IVF wird bei der Mini IVF auf eine Hormongabe entweder komplett verzichtet oder es werden nur leichte und wenige Hormone in Tablettenform verabreicht. Es wachsen dann also nicht mehr Eier heran, sondern die Frau hat nur ihre natürlich gewachsenen Eier. (Wahrscheinlich ein bis drei Stück) Ein weiterer Unterschied ist, dass der Eisprung nicht künstlich ausgelöst wird, sondern man auf den natürlichen Eisprung wartet. Dies setzt allerdings eine hohe Flexibilität der behandelnden Ärzte voraus (Stichwort Wochenende).

Mini IVF - Eisprung nicht künstlich auslösen

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Die natürlich gewachsenen Eier werden dann entnommen und wie bei der IVF mit dem Sperma des Ehemannes zusammengebracht. Am günstigsten ist es, wenn die Spermien allein ihren Weg in die Eizelle finden. Schaffen das die Spermien nicht, gibt es ebenfalls die Möglichkeit, dass Ärzte ein Spermium direkt mit einer Glaskanüle in die Eizelle hineingegeben. Diese Technik heißt ICSI (Intracytoplasmatische Spermieninjektion) und ist sowohl bei der IVF als auch bei der Mini-IVF möglich. Es kostet allerdings mehr.
Anstatt etwa 3.000 Euro wie bei einer IVF, kostet eine Mini IVF (ohne ICSI) nur einige hundert Euro. Gerade deshalb ist die Mini-IVF sehr attraktiv. Manche Paare haben beispielsweise auch schon drei IVF-Versuche hinter sich, welche die Krankenkasse (zum Teil) übernommen hat und machen im Anschluss mit der günstigeren Mini-IVF weiter. Über einen solchen Fall berichtete schon vor mehreren Jahren Fox 2 News, wobei die Ehefrau erst nach drei gescheiterten IVF-Versuchen durch die Mini-IVF schwanger wurde.

Die promovierte Zellbiologin Darja Wagner, Autorin des Buches „Die Qualität der Eizellen verbessern – Schwanger werden mit 35 plus“, ist in ihrem Blog der Meinung, dass die Mini-IVF besonders dann gewählt werden sollte, wenn das Problem erwiesenermaßen beim Mann liegt. Denn dann gibt es ihrer Auffassung nach keinen Grund warum sich die Frau einer teuren und belastenden Hormonkur unterziehen sollte, wo ihre Eier doch eine gute Qualität haben und schon wenige Eizellen ausreichen sollten. (Ohnehin werden auch bei der regulären IVF nur zwei bis drei Eier in die Gebärmutter gegeben.)

Die Chancen auf eine Schwangerschaft sind bei einer regulären IVF allerdings nachweislich höher. Die Mutmaßung, dass bei einer Mini IVF auf „Qualität statt Quantität“ gesetzt wird, ist laut dem amerikanischen Kinderwunsch-Experten Dr. Randy Morris vom IVF-Center in Naperville, Illinois nicht richtig. Die durch Hormonspritzen angeregten Eier seien in keinem Fall schlechter als die natürlichen Eier, allerdings seien sie auch nicht besser. Die höhere Erfolgsrate bei einer normalen IVF ergibt sich lediglich durch die Anzahl und die dadurch mögliche Selektion. Laut Dr. Morris ist es darum bei einer Mini-IVF häufig der Fall, dass man eine Reihe von Anläufen benötigt. (Wobei sich die „hunderter“ dann natürlich schnell summieren.)

Es gibt allerdings Frauen, die die Hormon-Behandlung nicht vertragen oder ohnehin (also auch trotz Hormon-Kur) nur sehr wenige Follikel produzieren. Dies ist dann der Fall, wenn die Follikelreserve der Eierstöcke stark geschwächt ist. Für solche Frauen ist in jedem Fall die Mini-IVF ratsam, da sie damit die gleichen Chancen haben.

Die Schritte bei einer Mini IVF

Eine Mini-IVF kann in jedem Zyklus der Frau stattfinden und auch jeden Monat wieder wiederholt werden (nicht wie bei der normalen IVF wo man nach einem missglücken Versuch etwa zwei bis drei Monate warten soll).

Vorbereitung auf die künstliche Befruchtung (für Sie):

Im Vorfeld sollten Sie bereits auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf (sieben bis neun Stunden) achten, da dies die Erfolgschancen nachweislich steigert. Außerdem wird Ihnen der Doktor bereits einige Vitaminpräparate und Folsäure-Tabletten verabreichen. Evl. nehmen Sie Hormone in Tablettenform (keine Spritzen). Es wird außerdem in vielen Kinderwunschzentren Akupunktur angeboten, was Studien zufolge ebenfalls die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung erhöht.

Akupunktur steigert Fruchtbarkeit

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Das Wachstum der Eizellen wird alle paar Tage oder sogar täglich durch einen Ultraschall und Blutabnahme (zur Kontrolle des Bluthormonwerts) überprüft.

Vorbereitung auf die künstliche Befruchtung (für Ihn):

Der Partner macht das Programm mit der gesunden Ernährung und ausreichendem Schlaf am besten mit. Evtl. bekommt er ebenfalls Vitaminpräparate empfohlen. Vor der Abgabe des Samens muss er sich einige Tage enthalten.

Eizellenentnahme und Aufbereitung der Spermien

Während bei der herkömmlichen IVF der Eisprung künstlich mit einer Spritze ausgelöst wird, wartet man bei der Mini-IVF auf den natürlichen Zeitpunkt. Etwa einen Tag später werden die Eizellen mit einer Hohlnadel aus den Eibläschen gesaugt. Dieser Eingriff ist ohne Narkose möglich. Erfahrungsberichten nach ist es kurz, aber nicht besonders angenehm. Die Eizellen kommen dann in eine Kulturflüssigkeit. Der Samen des Mannes wurde zu dem Zeitpunkt schon aufbereitet und wird dann mit den Eizellen zusammengebracht, sodass die Befruchtung stattfinden kann.

Embryotransfer

IVF Embryotransfer

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Bereits einen Tag später wird überprüft ob die Befruchtung geklappt hat und sich kleine Embryonen entwickeln. Nach zwei, drei oder fünf Tagen kommt dann der Transfer über einen Transferkatheter in die Gebärmutter. Diesen Vorgang kann man auf dem Bildschirm mitverfolgen und es ist kurz, schmerzfrei und ohne Narkose.

Schwangerschaftstest

Nach 14 Tagen erfahren die Frauen durch einen Bluttest ob sie schwanger sind oder nicht.

Wann Frauen ein Mini IVF bevorzugen sollten

Die sansfte IVF kommt besonders dann infrage, wenn

  • die Follikelreserven der Eierstöcke beeinträchtigt sind (z.B. bei älteren Frauen) und die Produktion von vielen Eizellen nur mit sehr hohen Hormondosen oder gar nicht möglich ist
  • Frauen die Hormone nicht vertragen
  • das Problem nachweißlich beim Mann liegt und die Frau noch jung ist, sodass ihre Follikel ohnehin eine gute Qualität haben
  • man sich eine IVF finanziell nicht leisten kann
  • die Frau kurz vor einer Krebsoperation steht und Eizellen einfrieren lassen möchte
  • die Frau aus einem anderen Grund keine reguläre IVF möchte

 

Tipp für Dich! Steigere die Chance auf eine Schwangerschaft während Deiner Mini-IVF!

Stelle Dir nun vor, Du bist fest entschlossen, eine künstliche Befruchtung vornehmen zu lassen! Dann schliesst sich für die meisten Frauen die nächste logische Frage, ob es denn noch irgendwas gibt, was sie tun können, um die Chance schwanger zu werden während einer Mini-IVF noch weiter zu erhöhen?

Fakt ist: Es ist durch zahlreiche Studien inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass Du durch gezielte Stimulation von Körper & Geist Deine Chance schwanger zu werden massiv beeinflussen kannst. Forscher der Harvard Medical School haben diesen Sachverhalt seit über 20 Jahren belegt und kommen zu dem Ergebnis, dass die Chance mehr als verdoppelt werden kann!

Wie? Unter anderem durch gezielte Visualisierungen, Meditationen, Yoga-Übungen und eine gute Vorbereitung.

Jetzt magst Du Dich fragen, ob das auch für Dich gilt? Es gibt natürlich nie eine Garantie, aber storchgeflüster hat keinen Aufwand gescheut und einige der besten Kinderwunschexperten aus Deutschland in einem Online-Kurs zusammengebracht. Probiere es aus und lass Dich überzeugen!

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Weiterführende Quellen: