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storchgeflüster. Online Kurse Kinderwunsch und Schwangerschaft
storchgeflüster. Online Kurse Kinderwunsch und Schwangerschaft

Hinweis: dieser Informationstext dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. storchgeflüster übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Wie immer gilt es, einen Arzt und ggfs. Psychologen oder Rechtsanwalt zu konsultieren.

Es gibt verschiedene Gründe einen Fruchtbarkeitstest durchführen zu lassen. Zeigt der Schwangerschaftstest nach vielen Versuchen immer noch ein negatives Ergebnis, führt dies oft zur Frage nach dem warum.
Aber auch, wenn man momentan noch keine Kinder bekommen möchte, sei es aufgrund der beruflichen Lage oder falschem/fehlendem Partner, lässt sich dadurch feststellen, wie lange die Möglichkeit einer Schwangerschaft noch besteht.

Hormonspiegel

Bild & Quelle: tefi, shutterstock

Fruchtbarkeit der Frau testen lassen

Im Gegensatz zum Mann haben Frauen nur eine gewisse Zeit die Möglichkeit ein Baby zu zeugen. Sie besitzen ein begrenztes Kontingent an Eizellen, welches mit den Jahren immer mehr abnimmt. Bereits ab dem 35. Lebensjahr haben sie drei bis fünf unfruchtbare Zyklen pro Jahr und ab dem Alter von 40 können es bis zu sieben sein.
Der Fruchtbarkeitstest beim Gynäkologen gilt als diagnostisches Verfahren und stellt die Fortpflanzungsfähigkeit der Frau dar.

Anamnese und körperliche Untersuchung

Zunächst wird der Arzt die medizinische Vorgeschichte der Patientin erfragen, welche Krankheiten bis jetzt aufgetreten sind und ob eine regelmäßige Medikamenten-Einnahme besteht.
Ebenso von Bedeutung ist der Menstruationszyklus und ob dabei Unregelmäßigkeiten oder Probleme auftreten, sowie die sexuellen Gewohnheiten der Frau.
Bei der gynäkologischen Untersuchung wird im nächsten Schritt auf Entzündungen und Veränderungen geachtet. Ein Abstrich der Gebärmutterschleimhaut gibt innerhalb von wenigen Minuten Auskunft über einen eventuellen Bakterien- oder Pilzbefall.

Die verschiedenen Möglichkeiten des Ultraschalls

Bei einer Sonografie werden die Gebärmutter (-schleimhaut), die Eierstöcke sowie Eileiter auf pathologische Veränderungen untersucht. Dies verläuft vollkommen risikofrei ab und es entstehen keinerlei Schmerzen.
Ein genaueres Ergebnis liefert die Hysterosalpingo-Kontrastsonographie. Hierbei wird Kontrastmittel durch die Scheide in den Uterus (dt. Gebärmutter) und die Eileiter gespritzt. Im Ultraschall lässt sich daraufhin deren Durchlässigkeit überprüfen. Ebenso können Muskeltumore, sogenannte Myome, und Polypen (Schleimhautwucherungen) entdeckt werden.
Bei der selten durchgeführten Hysterosalpingographie wird ebenfalls Kontrastmittel auf die bereits genannte Art gespritzt, jedoch wird im folgenden Schritt ein Röntgenbild angefertigt.
Beide Verfahren werden ambulant in einer Frauenarztpraxis und ohne Narkose angewendet. Durch das Kontrastmittel können gelegentlich allergische Reaktionen auftreten, jedoch werden die Schmerzen durch die Einnahme allenfalls mit Menstruationsschmerzen verglichen.

Die Bauchspiegelung als anschließendes Verfahren

Wurden bei den vorhergehenden Untersuchungen Anomalien festgestellt, wird daraufhin eine Laparoskopie durchgeführt. Hierbei setzt der Arzt unter Vollnarkose einen Schnitt unterhalb des Bauchnabels und führt das Endoskop in den Bauchraum ein. Normabweichungen und Vernarbungen können gut erkannt und im gleichen Schritt behandelt werden.
Die Patientin setzt sich dabei den gängigen Risiken, die bei einer Allgemeinanästhesie auftreten können, aus. Verletzungen und Blutungen sind möglich und der Schnitt durch die Bauchdecke wird im Nachhinein eine Narbe hinterlassen.
Um ohne eine Operationsnaht auszukommen, kann der Arzt auch den vaginalen Zugang wählen. Der Uterus wird mit Hilfe eines Kohlendioxidgases zur besseren Betrachtung aufgebläht und das Endoskop durch die Scheide eingeführt. Diese sogenannte Hysteroskopie geschieht ambulant und kommt abgesehen von der Vollnarkose ohne große Gefährdungen aus.

Die Feststellung des Hormonspiegels

Mithilfe einer Blutprobe wird ein Überblick über den Hormonspiegel der Frau gewonnen. Bei der Auswertung ist die Messung des Anti-Müller-Hormons (AMH) sehr wichtig. Dieses wird von den Follikeln (dt. Eibläschen) in den Eierstöcken gebildet und je höher der gemessene Wert ist, desto größer ist die Chance auf eine Schwangerschaft.
Da Schilddrüsenhormone unter anderem die Zeugungsfähigkeit steuern, wird auf Zeichen einer Über- beziehungsweise Unterfunktion besonders achtgegeben. Diese Krankheiten können im schlimmsten Fall zu einer Unfruchtbarkeit führen.

Weitere medizinische Schritte

Haben vorhergehende Fruchtbarkeitstest nicht zu einem befriedigenden Ergebnis geführt, kann der Urin der Frau auf Chlamydien geprüft werden. Sollte diese Untersuchung positiv ausfallen, wird der Patientin ein Antibiotikum verschrieben, um die Erkrankung zu heilen und die Empfängnisbereitschaft daraufhin zu erhöhen.
Des Weiteren kann die Qualität des Eis nach dem Eisprung beurteilt werden. Auch ein Gentest kann in Betracht gezogen werden, um mögliche Ursachen der Unfruchtbarkeit aufdecken zu können.

Finanzielle Ausgaben

Wird bei dem Fruchtbarkeitstest von der Frau Blut entnommen und auf das AMH untersucht, fallen ca. 30 bis 50 € an. Erfolgen weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Ultraschall, können die Kosten bis zu 150 € betragen. Die Krankenkasse übernimmt diese jedoch in den meisten Fällen, sobald ein medizinischer Grund vorliegt.

Ovulationstest

Es besteht für die Frau die Möglichkeit einen Fruchtbarkeitstest zu Hause durchführen zu können. Jedoch dient dieser nicht zur Diagnostik, sondern dafür die fruchtbaren Tage zu bestimmen und somit die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft zu erhöhen.

Zunächst muss die Länge des Zyklus bestimmt werden, da diese unterschiedlich ausfallen kann. Der Eisprung findet ungefähr am 14. Tag des Zyklus statt. Vier Tage vorher sollte mit der Messung begonnen werden. Dabei wird ein Teststreifen in ein mit Urin gefülltes Gefäß gehalten und dadurch die LH-Hormon-Konzentration gemessen. Dieses Hormon ist für den Eisprung verantwortlich und lässt sich zu diesem Zeitpunkt in erhöhter Menge im Urin nachweisen. Dieses Verfahren ist sehr genau und es fallen ca. 150 € an Kosten dafür an.

Fruchtbarkeit des Mannes testen lassen

Bei unerfülltem Kinderwunsch sollten sich immer beide Partner testen lassen, da sich die Ursache dafür bei beiden Geschlechtern gleichermaßen finden lassen kann.
Beim Mann geschieht der Fruchtbarkeitstest beim Urologen und läuft ähnlich ab wie bei der Frau. Zunächst werden die Krankheitsgeschichte, Operationen, Medikamenteneinnahme und die sexuelle Gewohnheit erfragt. Daraufhin folgt das Abtasten der Genitalien, um eventuelle Fehlbildungen aufzudecken.

Ultraschall und Spermiogramm

Bei einer Sonographie der Hoden lassen sich Krampfadern oder Einengungen, zum Beispiel durch einen Tumor, erkennen. Dies erfolgt für den Mann schmerzlos und risikofrei.

spermiogramm - Sperma behälter

Bild & Quelle: StudioLaMagica, shutterstock

Als nächstes diagnostisches Verfahren folgt die Spermienprobe. Früher wurde nur deren Anzahl in Augenschein genommen. Heutzutage weiß man, dass ebenso die Qualität, die Form und die Agilität von entscheidender Bedeutung für die Befruchtung der Eizelle sind.

Wird im Spermiogramm eine geringe Samenanzahl festgestellt, folgt die Hodenbiospie. Dabei werden die Spermien direkt aus dem Hodensack entnommen und klinisch bearbeitet und eingefroren, sodass sie später für die künstliche Befruchtung einer Eizelle zur Verfügung stehen. Diese relativ kleine Operation kann ambulant erfolgen. Oftmals reicht eine örtliche Betäubung aus, um den Patienten nicht den Risiken einer Vollnarkose auszusetzen.

Hormontest im Labor

Mit einem Bluttest wird der Hormonspiegel des Mannes kontrolliert. Vor allem die Werte von Testosteron, FSH (Follikelstimulierendes Hormon) sowie LH (Luteinisierendes Hormon) sind bedeutungsvoll. Sind sie erhöht, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Unfruchtbarkeit groß.
Abschließend können ein Chlamydien-Test und eine genetische Untersuchung erfolgen.

Der Postkoitaltest – eine weitere Untersuchungsmöglichkeit

Um die grundsätzliche Verträglichkeit zwischen weiblichem Gebärmutterhalsschleim und männlichen Samenfäden zu überprüfen, bietet sich ein Postkoitaltest an, bei dem ca. sechs Stunden nach dem Geschlechtsverkehr Schleim der Gebärmutter entnommen und medizinisch bewertet wird. Wenn mehr als fünf bis zehn gesunde Spermien im Gesichtsfeld des Mikroskops zu sehen sind, spricht man von einem positiven Ergebnis.
Dieser Test ist allerdings nicht sehr präzise, da es in der Vergangenheit trotz geringer Samenanzahl vermehrt zu Schwangerschaften gekommen ist.

Kostenübernahme der Krankenkasse

Besteht schon seit langem ein unerfüllter Kinderwunsch und der Fruchtbarkeitstest ist somit aus medizinischer Sicht erforderlich, bezahlt die Krankenkasse die entsprechende Geldsumme. Für ein Spermiogramm handelt es sich um ca. 60 bis 90 €.

Spermiogramm für Zuhause

Auch für den Mann besteht eine Möglichkeit einen Fruchtbarkeitstest durchzuführen, ohne dabei einen Arzt aufsuchen zu müssen. Dabei werden die Spermien mit einer Flüssigkeit vermischt und anhand der Farbänderung lässt sich die Anzahl der Samen bestimmen.

Spermiogramm Resultate

Bild & Quelle: logica600 , shutterstock

Der Preis für die Analyse ist mit 20 € zwar gering, jedoch wird nur die Menge und nicht die Form und Beweglichkeit der Samenfäden getestet.

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Fazit

Möchte das Paar lediglich die fruchtbaren Tage herausfinden, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen, bietet sich der Ovulationstest für die Frau in jedem Fall an. Sollte es jedoch seit mehr als zwölf Monaten vergeblich versuchen ein Kind zu bekommen, müssen die Ursachen bei Arzt diagnostisch abgeklärt werden. Nur die Untersuchungen und Tests beim Gynäkologen bzw. Urologen sind medizinisch aussagekräftig und können zur richtigen Behandlung der beiden Partner führen.

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